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2013/06/19 - 04:21

20 Jahrfeier der Ostallgäuer Drachen- und Gleitschirmflieger, 26. 06. 2004
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Eine kurze Zusammenfassung anlässlich der 20 Jahrfeier der Ostallgäuer Drachen und Gleitschirmflieger.

Kurz gesagt: Viel Spaß bei gutem Flugwetter und super Stimmung.
Am 26.06.2004 war der Tag an dem die Ostallgäuer Drachen und Gleitschirmflieger ihr 20-jähriges Bestehen feierten. Schon die Kurzbeschreibung des Berichtes, Viel Spaß bei gutem Flugwetter und super Stimmung, spiegelt den Ablauf der Veranstaltung wieder.

Aber der Reihe nach:
Lange Planungen und Vorbereitungen waren nötig um solch ein Programm auf die Beine zu stellen. Bereits ab Donnerstag begannen die Aufbauarbeiten auf dem Festplatz an der Breitenbergbahn. Wasser, Abwasser und der benötigte Saft aus der Steckdose wurden von der Talstation zum Standplatz des Festzeltes verlegt. Am Freitag um 6:00 Uhr wurde das Zelt angeliefert. Ein LKW kippte das gigantische Konstruktionspuzzle ab, das bereits 2 Stunden später aufgebaut war. Erstaunlicher Weise sind keine tragenden Teile übrig geblieben. Wolfgang und Peter gaben dem Zelt den letzten Schliff und waren auf ihre Leistung sichtlich stolz. Die weiteren Vorbereitungen zogen sich bis in den späten Abend. Alles lief ohne Probleme nur das Wetter, konnte für den anstehenden Wettkampf, nicht vorbereitet werden.

Am Samstag den 26.06. war dann aber klar, es passt, das flugstundenreduzierende Wetter 2004.

Bernd, unser Sportwart, traf die ersten Vorbereitungen um den eintreffenden Piloten, die Teilnahme am Wettkampf und der damit verbundenen Startgebühr, so schmackhaft wie möglich zu machen.

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Werner hatte man zwischenzeitlich das Mikrofon in die Finger geklemmt um eine kurze Testansage mit der gerade installierten Soundanlage durchzuführen. Nach den ersten 1, 2, 3, Sprechproben wurde im Laufe der Zeit ein Thomas Gottschalk der Berge aus Ihm. Er lieferte eine perfekt moderierte Veranstaltung. Hut ab, gut gemacht Werner.

Die Vorstandschaft begrüßte alle Besucher, wünschte den Piloten des Wettkampfes viel Glück und ermahnte gleichzeitig die Teilnehmer lieber auf einen Platz in der Rangfolge zu verzichten als dafür im Krankenhaus auf der Ehrentribüne zu liegen.

In der Teilnehmerliste las man bekannte Namen aus der Fliegerszene. Eine Pilotenabordnung aus dem Grödnertal brachte zusätzlich Konkurrenz und damit mehr Ehrgeiz ins Spiel.

Beim Briefing wurde die gestellte Flugaufgabe im Detail erklärt und anschließend ging’s mit der Bahn zum Startplatz.

Zurück blieben Zuschauer, Wanderer und diejenigen, die es kaum erwarten konnten die Steaks dem Küchenchef aus der Hand zu reißen.
Damit aber in der Zwischenzeit keine Langeweile aufkam wurde auch am Landeplatz einiges geboten. Zuerst zeigte Bernd, ein Pilot der Flugschule Aktiv, wie schön es ist einen Tandemflug am Breitenbergpanorama zu absolvieren und das ein Wingover und Steilspiralen durchaus nicht nur den Solo Piloten vorenthalten sind. In Perfektion spiralte er vor den Augen der Zuschauer und landete trotz zeitweise böigen Windes mittig auf unserer Landewiese. Da dies auch ein Tag war an dem viele Touristen und Fußgänger staunend das betrachteten was um Sie herum geschah, nutzte man die Zeit bis zum Start der Wettbewerbsteilnehmer mit Vorführungen um Ausrüstungsgegenstände der Gleitschirmpiloten vorzustellen und hielt die Leute natürlich ständig auf dem laufenden wann der mit Spannung erwartete nächste Höhepunkt - die Kaufbeurer-Fallschirmspringer kommen.

11.45 Uhr kam die Info das Sie in KF gestartet sind und nach einer Platzrunde sich gegen 12.15 Uhr am Breitenberg zeigen. Übers Mikro wurden die Zuschauer aufgefordert nach dem brummenden Flieger Ausschau zu halten und dann zeigte er sich auf einmal am Himmel. Während noch ein Gleitschirm in der Position seine Höhe abbaute, stiegen in ca. 2000 Meter Höhe die 5 Fallschirmspringer aus. Die letzten zwei Springer nahmen dann auch den dann doch endlich im Endanflug befindlichen Gleitschirmpiloten in die Zange und sausten rechts und links an Ihm vorbei um noch vor Ihm zu landen. Zu diesem Zeitpunkt beobachtete schon ein Teil der Zuschauer die Landung direkt am Landeplatz.

Toll für alle Anwesenden war dann, dass die Springer vor den Augen des Publikums Ihre Schirme packten und man Sie dabei interviewen konnte und Ihnen Fragen stellen konnte über Dinge die einen schon immer interessierten.( Reserveschirm, Notöffnung, worauf ist beim packen besonders zu achten, )
Derweil wurde das Startfenster geöffnet und der Run auf die Zielpunkte begann. Um 13:30 Uhr, also genau nach 30 Minuten setzte der erste der Wettbewerbsteilnehmer im Zielreis auf. Um 15:00 Uhr landete der letzte Pilot und gab seine angeflogenen Bojen zu Protokoll.

Bernd, unser Sportwart, zog sich an eine ruhige Stelle zurück und begann mit der Auswertung.

Es gab kaum Zeit zum Luft holen, da kündigte Werner schon ein weiteres Highlight an. Mike Küng, der Akropilot schlecht hin, zeigte was mit einem Gleitschirm alles möglich ist. Mit an den Beinen befestigten Rauchpatronen ließ sich, die eher vertikale Flugroute, von Mike gut Nachverfolgen. Man kann sich nur sehr schwer Vorstellen, dass solche Flugmanöver freiwillig und gewollt durchgeführt werden.
Motorisierte Gleitschirme beeindrucken die Zuschauer wenig später mit ihren Kreisen über dem Festgelände. Viele der Zuschauer hätten sich diese Geräte gerne etwas näher angesehen. Leider erhielten wir für unser Gelände am Breitenberg keine Ausnahmegenehmigung für das Landen eines UL, in die diese Fluggeräte eingruppiert wurden.

Bernd kam aus seinem Exil zurück und dann war es endlich soweit:
T h e w i n n e r i s ?

Unter Beifall wurden die Platzierungen bekannt gegeben und anschließend die wertvollen Preise überreicht. Gurtzeuge, Rettungsgerät, Pilotenoverall, Taschen, T-Shirts, Cap`s und vieles mehr – keiner ging leer aus. Wir gratulieren nochmals allen Teilnehmern zu ihrer tolle Leistung. Wer sich detailliert über den Ausgang des Wettbewerbs informieren möchte kann sich hier die Platzierungen 1 – 10 ansehen.

Besonders gefreut hat uns der Besuch der Westallgäuer Thermikzipfel. Wir haben nicht schlecht gestaunt, als zwei der „Zipfel“ bei uns am Breitenberg gelandet sind. Wenn man jetzt noch den Startplatz kennt an dem die Jungs gestartet sind, nämlich der Hochgrat in Oberstaufen, gebührt dem Besuch eine besondere Ehre.

Im vollen Festzelt ging man langsam zum gemütlichen Teil der
20-Jahrfeier über. Unser Bericht wird hier aus verständlichen Gründen abgebrochen.
Leere Ramazotti-Flaschen, und Personen die bis in den frühen Morgen Zeltwache hielten gehören in den Bereich der Sagen und Märchen.

Hier nochmals im Namen der Vorstandschaft ein großes LOB und ein DANKE an alle die mitgeholfen haben die Veranstaltung zu einem wirklichen Knaller werden zu lassen.

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