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Achensee, 02. - 05.10.2003
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Man musste kein Meteorologe sein um zu erkennen, dass aus dem diesjährigen Vereinsausflug kein Streckenfluglager geboren wird. Donnerstag und Freitag hatte der Föhn den Alpenraum fest im Griff. Es gilt zwar immer noch die Regel "Nur bei Föhn ist erst so richtig schön", aber was zuviel ist, ist einfach zu viel.
Klar war auch, dass wenn der Föhn sich verabschiedet der Himmel seine Schleusentore öffnet und dann Prost-Mahlzeit, Schluss mit Fliegen.
Egal, das gebuchte Hotel mit großem Wellness-Bereich, Sauna, Dampfbad und Whirlpool, einer großen Menüwahl, einem reichhaltigen Frühstücksbuffet und das Gebiet um den Achensee versprachen viel Abwechslung.
Wie erwartet war an den folgenden Tagen ans Fliegen nicht zu denken. Als Ersatz ging man wenigstens zu Fuß auf Strecke und klapperte eine Hütte nach der andern ab. Einige der Hüttenabsolventen hatten Mühe den Weg im dichten Nebel zurückzufinden ;-).
Ein paar flugbesessene Kollegen sahen am Himmel über der Wildschönau einige Wolkenlücken und flüchteten dann in diese Richtung. Zum Glück hatten sie ihren Schirm dabei, sonst wären sie bei ihrem Flug nämlich ganz schön nass geworden.
Horst, der Chef der Ostallgäuer hatte die Besichtigung einer Schnapsbrennerei mit Verkostung arrangiert. Wahr wirklich seeeehr schööön, indereschant un luschdig. Teilnehmer mit erfolgreichem Abschluss des obigen Fortbildungslehrganges "Alkohol, eine Geisel der Menschheit", hatten beim Abendessen Schwierigkeiten die Suppe auf dem Löffel in Richtung Auskippstelle zu transportieren.
Trotz einem nicht flugtauglichem Wetter, verging die Zeit wie im Flug und keiner hätte im Nachhinein darauf verzichten wollen.
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