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Vergleichsfliegen, 20.07.2002
Am Samstag den 20 August ging am STARTPLATZ-BREITENBERG die alljährliche Vereinsmeisterschaft über die Alpenbühne. Um es gleich vorweg zunehmen, der neue Meister heißt: STRATOS, die Pfront`ner Gleitschirmflieger.
Vermutlich hat Petrus eine besondere Schwäche für die Piloten am Startplatz Breitenberg, denn anders kann das Wettertiming nicht erklärt werden. Der Wettergott bescherte uns termingerecht zum Mannschaftsvergleichsfliegen einen Sommertag an dem es nichts zu meckern gab. Stratos, die Pfront`ner Gleitschirmflieger und die Ostallgäuer Drachen- und Gleitschirmflieger führten das traditionellen Gleitsegelvergleichsfliegen durch. Die Pfrontener Falken und Stratos ermittelten während des Wettbewerbes innerhalb den Reihen auch ihren Vereinsmeister. Bei den Falken war allerdings noch nicht ganz klar um welche interne Meisterschaft es ging. Kommentar von Sepp (Pfrontener Falken): Dös is doch wurscht wer was g`winnt , Hautsach der Kibel wird voll g`macht - bei der Sauhitz. Übersetzung: Es ist nicht wichtig wer als Sieger hervorgeht, Hauptsache der Pokal wird mit Champagner gefüllt und erfrischt die Teilnehmer bei diesen sommerlichen Temperaturen. Um 9:00 Uhr traf man sich am Landeplatz um die Startmeldung und die gestellte Aufgabe in Augenschein zu nehmen. Insgesamt waren 9 Bojen in der Karte eingetragen. Eine Punktlandung im 2m Kreis wurde mit zusätzlichen Punkten belohnt. Ein paar Piloten fuhren bereits nach Übergabe der Wettbewerbsaufgabe zum Startplatz und konnten das Briefing um 11:00 Uhr nicht abwarten. Welche Bojen tatsächlich ausgelegt waren erfuhr man nämlich erst hier. Als das Startfenster dann um 12:00 Uhr für 2 Stunden geöffnet war sah man genau diese Piloten Bojen suchen wo gar keine waren.
Nachdem die Gebietsansprüche geltend gemacht wurden ging es Schlag auf Schlag - ein Pilot nach dem anderen verließ das Startgelände in die 3.Dimension um möglichst alle Bojen abzufliegen. Leider wurden die Windverhältnisse am Startplatz immer schlechter und Rückenwind setzte ein. In gemeinsamer Absprache mit Horst, der die Koordination am Startplatz übernahm, wurde dann im Rahmen des Wettbewerbes ein Startverbot ausgesprochen und die Teilnehmer aus der Wertung genommen. Ungefähr 1/4 der Piloten blieb nichts anderes übrig als mit der Bahn wieder ins Tal zurück zurückzukehren - schließlich sollte es nicht der letzte Flug werden.
Nachdem die Fütterung der Raubvögel abgeschlossen war gings zur Siegerehrung und Sepp`s Wunsch "Dös is doch wurscht wer was g`winnt , hautsach der Kibel wird voll g`macht - bei der Sauhitz" ging endlich in Erfüllung.
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